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Karl May

17:Der Schatz des Inka

SPIELZEIT 81 min

KLAPPENTEXT
Das Vermächtnis des einst mächtigen Inka-Volkes ist ein Schatz jenseits der Vorstellungskraft, und nur der alte Inka-Priester Anciano weiß, wo er versteckt ist. Er will Haukarapora, den Erben des Inka-Throns, dorthin führen. Nach Ancianos Wunsch soll Haukrarapora das Inka-Volk mit Hilfe des Schatzes zur alten Größe verhelfen. Das Schicksal führt die beiden Indianer in der Gran-Chaco-Wildnis mit dem Abenteurer Karl Hammer zusammen. „Vater Jaguar“, wie Hammer auch genannt wird, hat versprochen, gemeinsam mit seinem Begleiter Geronimo den jungen Anton nach Lima zu bringen. Die Wirren eines neuen Aufstands in Argentinien führen die bunte Gruppe, zu der auch noch der kauzige Dr. Morgenstern, dessen Diener Fritz Kiesewetter und der geschwätzige Don Parmesan stoßen, auf die Spur der Schurken Perillo und Gambusino. Perillo hat einst Haukaraporas Vater getötet und ahnt, wo der Inka-Schatz versteckt sein könnte, und im Gambusino erkennt Karl Hammer den Mörder seines Bruders wieder. In einer finstere Schlucht mitten in den Anden, in der Baranca del Homicidio, treffen Helden und Schurken aufeinander. Doch hier wird der Inka-Schatz selbst zur größten Bedrohung...

Ein geheimnisvoller Schatz, ein junger Thronerbe, ein Land in Aufruhr, der Angriff eines Jaguars in einer Stierkampf-Arena, spektakuläre Naturschauplätze, mutige Helden, kauzige Nebenfiguren und hinterhältige Schurken... Als Karl May seine Geschichte „Das Vermächtnis des Inka“ in der Jugendzeitschrift „Der gute Kamerad“ von 1891 bis 1892 veröffentlichte, bekamen seine jungen Leser von ihm alles, was ein großes und buntes Abenteuer ausmacht. Im Vornamen des Helden Karl Hammer („Vater Jaguar“) ist zu erkennen, dass sich Karl May vermutlich ein wenig mit ihm identifizierte, Karl Hammer ist aber nicht mit Old Shatterhand, Charley oder Kara Ben Nemsi identisch. In „Der gute Kamerad“ erschienen neben „Das Vermächtnis des Inka“ noch sieben weitere Erzählungen Karl Mays, die noch heute zu seinen bekanntesten Geschichten gehören, darunter „Der Sohn des Bärenjägers“ (1887), „Der Geist des Llano Estacado“ (1888), „Der Schatz im Silbersee“ (1890), „Der Ölprinz“ (1893) und „Der schwarze Mustang“ (1896). Mitte der 1960er Jahre versuchte der Regisseur und Drehbuchautor Georg Marischka, mit seiner Verfilmung von „Das Vermächtnis des Inka“ eine eigene Karl-May-Kinoreihe zu etablieren. Das Südamerika-Abenteuer mit Guy Madison als Karl Hansen (statt Hammer) wurde in den Kinos jedoch kein großer Erfolg. - In unserer großen Karl-May-Hörspielserie ist „Der Schatz des Inka“ indirekt mit den beiden vorangegangenen „El Sendador“-Folgen verknüpft. Wer genau aufpasst, wird feststellen, dass es sich bei dem Schatz um denselben handelt, hinter dem bereits Geronimo Sabuco her war. Zudem gibt es einen kleinen Querverweis auf den Aufstand unter der Führung von Lopez Jordan.
(Eric Zerm, Manuskript-Autor)

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